Bahnradsport — die Tollkühnen

Der Bahnradsport wird in einer speziellen Halle oder auf einer Bahn im Freien ausgeführt. Die Bahn-Runde geht etwa von 200 bis 500 Metern. Strassenräder kommen nicht zum Einsatz. Hier wird ausschliesslich mit Bahnrädern gefahren, die keine Bremsen und keinen Freilauf besitzen. Das Fahren ohne Bremsen und ohne Freilauf fordert vom Fahrer ein grosses Mass an Übung ab. Jedoch funktioniert dies in der Praxis gut, sodass hier nicht mehr Querelen wie bei anderen Radsport-Arten passieren.

Ein Sturz kann beim Bahnradsport nicht erfolgen, weil der Vordermann oder die Vorderfrau gebremst haben. Der Fahrer nimmt ein wenig Druck vom Pedal, um nicht aufzufahren oder weicht aus. Weicht der Fahrer nach rechts oben aus, vergrössert sich der Abstand durch die Bahnerhöhung direkt zum vorderen Fahrer. Daher muss er durch Kontern versuchen aufzuholen. Durch das stetige Tretenmüssen kann der Bahnrad-Sportler Lenkmanöver exakter ausführen.

Der Bahnrad-Rennsport ist ein schneller Sport, den Männer und Frauen ausführen.

Verschiedene Disziplinen

Auf der Innen- oder der Frei-Bahn werden verschiedene Disziplinen ausgetragen, wie etwa:

  • Kurzzeitdisziplinen wie Sprint oder Teamsprint
  • Ausdauerdisziplinen wie Einzel- oder Mannschaftsverfolgung
  • Stundenweltrekord: eine grosse Strecke in einer bestimmten Zeit zurücklegen
  • Sechstagerennen

Olympische Disziplin

Der Bahnradsport ist eine Olympische Disziplin. Der viermalige Bahnradsport-Weltmeister Jens Fiedler aus Deutschland erreichte 2000 in Sidney im Sprint die Bronze-Medaille.

Strassenradrennen — die Schnellen

Strassenrennen sind eine Mainstream-Sportart und sehr gefragt. Auf den Strassen, speziell in den warmen Monaten, sind jede Menge Freizeit-Radler mit Rennrädern zu sehen. Schon 1868 wurden organisierte Veranstaltungen abgehalten und die erste Weltmeisterschaft fand 1893 statt. Strassenrennen sind weltweit bekannt und vor allem in Europa populär. Die prestigeträchtigsten Rennen finden in Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlanden, Schweiz und Belgien statt. Abgesehen davon ist der Radrennsport auch in den USA, Australien und Russland gefragt. Strassenradrennen unterscheiden sich in Eintages- und den Etappenrennen. Der Sport verfügt über einige berühmte Strassenrennen.

Tour de France

Die Tour de France ist das berühmteste und bekannteste Strassenrennen. Das französische Etappen-Rennen wird seit 1903 nahezu ununterbrochen ausgetragen. Der bekannteste Name ist =”https://de.wikipedia.org/wiki/Lance_Armstrong#Privatleben”>Lance Armstrong, der sieben Mal in Folge dieses Rennen gewinnen konnte. Der Rostocker Jan Ullrich gewann als erster und bislang einziger Deutscher 1997 die Tour de France.

UCI-Strassen-Weltmeisterschaft

Die Weltmeisterschaft im Strassenrennen gehört zu den wichtigsten Ereignissen im Strassenradsport und wird seit 1927 von der UIC an jährlich wechselnden Orten ausgetragen. Der bekannteste deutsche Name ist der Radrennfahrer Rudi Altig — Weltmeister 1966 am Nürburgring.

Es werden bei der Weltmeisterschaft folgende Disziplinen ausgetragen:

  • Strassenrennen
  • Einzelfahrten
  • Mannschaftszeitfahren

Weitere grossartige Veranstaltungen sind UCI Pro Tour und selbstverständlich die Olympischen Spiele, die für den Radsport eine besondere Bedeutung haben.

Die richtige Radbekleidung

Wann ist es am schönsten auf dem Fahrrad? Genau. Wenn man optimal gekleidet ist. Wen es schon mal auf einer längeren Tour so richtig im Schritt gezwickt hat, der weiss, wie wichtig eine funktionale Radhose ist. Ohne ergonomische Sitzpolster kann die Fahrt zur Tortur werden. Auch wer ins Schwitzen kommt, schätzt atmungsaktive und schnell trocknende Radbekleidung. Bei Wind und Wetterkapriolen kann es leicht ungemütlich auf dem Bike werden — und das kann den schönsten Ausflug vermasseln.

Wer schnell mal ins Grüne oder hin zum Bäcker radelt, wird wahrscheinlich nicht im Trikot auf Tour gehen. Jedoch sollten ein paar essenzielle Tipps zur Bekleidung berücksichtigt werden. Alltagskleidung ist nicht das Optimale auf dem Rad.

Helm — nicht Pflicht, aber ein Muss

Für jeden Einsatzbereich gibt es den entsprechenden Fahrradhelm. Mountainbike-Helme bieten eine grosse Schutzfläche, sind im Nacken häufig tief geschnitten und verfügen über eine gute Belüftung. Ein Visier schützt vor Geäst. Rennrad-Helme sind leicht und aerodynamisch geschnitten. Zahlreiche grosse Belüftungsöffnungen geben ihm ein filigranes Aussehen. BMX-Helme sind im Nacken tief ausgeschnitten und besitzen eine besonders robuste Aussenschale. An den Seiten ist der Helm weit nach unten gezogen und bietet Schutz bei einer seitlichen Kollision. Downhill-Helme sind mit Vollvisier und zusätzlichem Kinnschutz ausgestattet und bieten daher hohen Schutz. Trekking-Helme sind vielseitig einsetzbar und schützen durch ihren stossabsorbierenden Schaumstoff und einer stabilen Aussenschale bei Stürzen. Auch die Jüngsten müssen durch einen sicheren Kinderhelm geschützt sein. Gleich, für welchen Helm sich Radfahrer entscheiden, die Passform muss stimmen, denn ein fester Sitz ohne zu drücken ist das A und O.

Fahrradbekleidung — raus, egal wie das Wetter ist

Gleich, ob Rennnradfahren, Spazierfahrten, Trail oder Downhill — jede Sportart stellt unterschiedliche Anforderungen an die Bekleidung. Eines muss die Bekleidung aber gleichermassen sein, nämlich funktional. Bei alltäglichen Fahrten oder in der Freizeit kann der Radfahrer ebenfalls schnell ins Schwitzen kommen. Wird der Schweiss nicht abgesondert, kann der Fahrer leicht auskühlen und sich erkälten.

Die unterste Bekleidungsschicht wird am ehesten vom Schweiss durchnässt. Unterwäsche aus Merinowolle oder funktionalen Kunstfasern ist atmungsaktiv, trocknet schnell und gibt Feuchtigkeit nach aussen ab. Mountainbiker benötigen zudem Bekleidung mit schützenden Protektoren. Robuste und hochwertige Materialien sind unverzichtbar. Mountainbike-Bekleidung ist lockerer geschnitten als die eng anliegende aerodynamische Rennradbekleidung.

Bei funktionaler Rad-Oberbekleidung werden antibakterielle und geruchshemmende Fasern verarbeitet. Shirts und Hosen für den Radfahrer sind heutzutage knitterarm, weich und schnell trocknend. Reissverschlussmodelle und Mesh-Einsätze lassen die Luft bei Bedarf perfekt zirkulieren.

Längere Fahrten bei allen Wettern erfordern als dritte Schicht winddichte und wasserabweisende, am besten aber wasserdichte Materialien. Jedoch muss auch hier Atmungsaktivität im Fokus stehen. Spezielle Schnitte stellen sich auf die jeweiligen Anforderungen von Rennrad-, Freizeitfahrern und etwa Mountainbikefahrer gleichermassen ein.

Ebenso sorgen Fahrradschuhe, Fahrradhandschuhe, Arm- und Beinlinge sowie eine zusätzliche Mütze an kalten Tagen für unbeschwerte Fahrrad-Abenteuer.

Die schönsten Radstrecken Deutschlands

Deutschland gehört zu den Ländern mit perfekt ausgebauten Radwegen. Und diese gehen nicht selten über mehrere hundert Kilometer. Kaum ein anderes Land hat so gut ausgebaute Rad- und Fernradwege wie Deutschland. Gleich, ob von der Ostsee bis zum Chiemsee, entlang der Elbe, der Mosel, am Rhein, im Erzgebirge oder Thüringer Wald — alle Gegenden lassen sich mit dem Drahtesel wunderbar erkunden. Lernen Sie einige unbekanntere Rad-Touren kennen.

Unstrut, Saale und Ilm (220 km) — lohnenswerte Aussichten

Von der Domstadt Erfurt aus wird auf dem Gera-Radweg in Richtung Norden bis zum Unstrut-Radweg, der bis nach Artern führt, geradelt. Radfahrer kommen flussläufig vorbei an Laucha und Freyburg bis hin nach Naumburg, wo Unstrut und Saale aufeinandertreffen. Der Saale-Radwanderweg ist gesäumt von Weinbergen bis nach Großheringen. Von hier geht es auf dem Ilmtal-Radwanderweg bis nach Weimar und von da zurück in die Domstadt.

Die Fahrt ist von landschaftlicher Vielfalt, wie weiten Felder, gemächlich dahinplätschernden Flüssen und imposanten Aussichten, geprägt. Legen Radler eine Pause in den historischen Städten wie Freyburg oder Weimar ein, laden alte Burgen, Kirchen und Klöster zum Erkunden ein. Zurück in Erfurt lässt es sich entlang der historischen Altstadt an kleinen Flussläufen in einem der charmanten Cafés verweilen.

Rennsteig-Radweg (200 Kilometer) — für Outdoor-Abenteurer

Der Rennsteig gehört zu Thüringens schönsten Wander- und Radlergebieten. Hier erleben Rad-Reisende eine einzigartige Landschaft sowie spektakuläre Aussichten weit ins Land hinein. Der Rennsteig-Radwanderweg verläuft einerseits direkt auf dem Rennsteig und weicht bisweilen auf parallele Routen ab. Pedalritter können landschaftliche Reize sowie Einblicke in die Geschichte der Umgebung entdecken. Wer vom Hauptweg abweicht, kann zudem eine Menge Sehenswürdigkeiten antreffen.

Beginnend in Hörschel bei Eisenach geht es durch die Nationalparks Thüringer Wald. Wer genügend Zeit mitbringt, kann auf der Wartburg in Eisenach, dem Miniaturpark in Ruhla oder am Bergsee Ebertswiese eine Pause einlegen. Teilweise ist diese interessante Strecke durch grössere Höhendifferenzen geprägt. Wer den Rennsteig bezwingen will, sollte über gute Kondition verfügen.

Mountainbike-Runde im Erzgebirge (30 Kilometer)

Beginn der schönen Rundtour ist der Ort Börnichen, der eingebettet zwischen den den Flusstälern der Zschopau und der Flöha liegt. Von hier aus geht es zur Talsperre Neunzehnhain II, die mitten im Wald gelegen ist und einen guten Ausblick zur Staumauer bietet. In nächster Nähe gelangen Mountainbiker zum Weißen Ofen, einem alten Kalkbergwerk. Von da aus geht es durch den Bornwald weiter zur Staumauer der Talsperre Neunzehnhain I. Der mittelschwere Rundweg ist gekennzeichnet durch einige schwere Aufstiege.

Jens-Weißflog-Tour (26 Kilometer)

Benannt nach dem bekannten Skispringer führt die grenzüberschreitende Rad-Tour von der Sportbaude Waldeck nach Boží Dar, eine Stadt an der Grenze zu Deutschland, die unterhalb des Keilbergs liegt. Von hier aus geht es wieder zurück ins Fichtelgebirge. In der Umgebung locken Lehrpfade, Museen sowie diverse Denkmäler. Sowie die Fichtelberg Schwebebahn, das Flächennaturdenkmal Börnerwiesen und der Myslivny See in Tschechien.

Die richtigen Schuhe für lange Touren

Viele denken wahrscheinlich nicht aktiv daran, aber es gibt einen wichtigen Faktor vor allem bei langen Touren, den man nicht unterschätzen sollte: das richtige Schuhwerk.

Gerade die, die ohne Klickpedal fahren, werden sich fragen, warum sie denn Schuhe speziell für Fahrradtouren brauchen sollten. Beim Joggen hat der Schuh die Aufgabe, mit seiner Polsterung etwas Stress von den Gelenken zu nehmen – aber beim Fahrradfahren?

Nicht nur das Fahrrad muss fit sein

Es gibt viele Beiträge, die erklären, wie man das Fahrrad für den Frühling wieder fit macht. Auch zum Thema Fahrradhose, -trikot und -helm gibt es zahlreiche Artikel.

Hier soll nun aber ein ebenfalls wichtiger Faktor behandelt werden: die richtigen Schuhe für lange Fahrradtouren. Hier muss man auf folgende Faktoren achten:

  • Ein steifes Fußbett: Die Sohle des Schuhs darf nicht nachgeben, damit der Fuß auch bei starkem Treppeln (wie zum Beispiel den Berg hoch) immer gerade bleibt. So werden Verletzungen am Sprunggelenk und eine Überbeanspruchung desselben vermieden.
  • Atmungsaktivität: Ein Faktor, der vor allem bei langen Tagestouren wichtig ist! Denn sobald die Füße anfangen zu schwitzen, reibt selbst der bestsitzende Schuh. Um also das Risiko von Blasen und Schürfungen zumindest zu reduzieren, sollten die Schuhe ordentlich atmungsaktiv sein. Bei guten Radschuhen wird der Fuß übrigens durch den Fahrtwind gekühlt!

Ob man mit Klickpedal fahren möchte oder nicht, ist bei der Suche nach den richtigen Schuhen unerheblich: Es gibt für beide Varianten den passenden Schuh.

Das kleine Radfahr-ABC

Wer mit dem Rad unterwegs ist, hat Rechte und Pflichten. Bei entsprechender Beschilderung sind Radwege zu benutzen, und auf kombinierten Rad- und Gehwegen ist die Geschwindigkeit den Fussgängern anzupassen. Von selbst versteht sich, dass Radfahrer nicht alkoholisiert oder unter Drogeneinwirkung aufs Bike steigen sollten.

Ausstattung und Sicherheit

Zur eigenen Sicherheit und der von anderen sollten Radfahrer mit einem funktionstüchtigen Gefährt unterwegs sein. So sind Rücklicht und Beleuchtung essenziell, ebenso wie die Ausstattung der Pedale mit Rückstrahlern. Kinder sollten nur im Kindersitz und mit einem Helm auf dem Kopf befördert werden.

Fahrradhelm

Obwohl eine gesetzliche Helmpflicht nicht besteht, ist zur eigenen Sicherheit ein Helm mit dem CE-Zeichen zu tragen. Daneben sollte die zugehörige europäische Prüfnorm DIN EN 1078 vermerkt sein. Der Fahrradhelm muss festsitzen und auch der Kinngurt sollte genau passen, sich jedoch leicht öffnen lassen. Ist das Tragen des Helmes in der Freizeit keine Pflicht und wirkt sich nicht negativ auf eine Schuldfrage aus, wird indessen bei sportlichen Rad-Veranstaltungen einer Mithaftung zugestimmt.

Versicherung

In den meisten Hausratversicherungen ist das Fahrrad mit geringem Prozentsatz gegen Diebstahl versichert. Wer ein teures Mountainbike oder Rennrad besitzt, kann sein Bike via Fahrradversicherung mit einer höheren Summe gegen Diebstahl, Vandalismus und Unfall schützen. Vielfahrern ist eine Unfallversicherung zu empfehlen und eine Privathaftpflichtversicherung, die vor Schadenersatzanforderungen anderer schützt.

Tages- und Mehrtages-Radtouren müssen geplant sein

Wer mit seinem Bike mehrere Tage unterwegs ist, muss gut planen können. Welche Ausrüstung nötig ist, hängt von der Radtour ab und davon, unter welchen Bedingungen sie stattfindet. Sorgsam alles ausgewählt, kann eine Radtour zum Vergnügen, aber bei zu viel Bagage zur Tortur werden. Wer schon einmal auf Tages- oder Mehrtages-Tour mit dem Rad unterwegs war, weiss, dass man jedes Gramm zu viel spürt. Hier lohnt es sich, in eine leichte Ausrüstung zu investieren.

Es ist wichtig, den goldenen Mittelweg zu finden, und zwar von „das Wichtigste einpacken“ und „möglichst wenig mitnehmen, um Gewicht zu sparen“. Gute Planung im Vorfeld ist hier essenziell. Je nachdem, zu welcher Jahreszeit die Tour geplant wird, benötigen Radfahrer die entsprechende Kleidung. Regenbekleidung sollte auf jeden Fall dabei sein.

Equipment, das vor bösen Überraschungen schützt

Vor der Tour muss das Bike auf Vordermann sein: Den Druck der Reifen prüfen und sie gegebenenfalls aufpumpen, Schaltung und Bremsen checken und Kette ölen. Mit auf Tour muss eine Satteltasche mit Werkzeug, Flickzeug, Ersatzschlauch, Fahrradschloss, Reifenheber und Luftpumpe, sowie Erste-Hilfe-Set und Taschenmesser, Sonnen- und Insektenschutz, Taschentücher und Taschenlampe. Für die Pflege sollten Shampoo, Duschgel und Reisehandtuch reichen. Wem das nicht genügt, kann auf Zeltplätzen einen Zwischenstopp einlegen. Ausweis und Bargeld ist natürlich einzupacken.

Wer quer durchs Land oder darüber hinaus auf unbekannten Radwegen und Strassen radelt, behält mit einem Radcomputer den Überblick. Für eine mehrtägige Radtour müssen Zelt, Isomatte und ein kleiner Kocher, Becher sowie Brennstoff mit ins Gepäck. Auf jeden Fall sollte der Fahrer genügend Flüssigkeit mit sich führen. In die Planung können bereits vorab Tankstellen, Supermärkte und Gaststätten zum Auffüllen mit eingeplant werden. Ebenso sollten Energieriegel nicht fehlen.

Wetterkapriolen — gut vorbereitet, kein Problem

Gleich, bei welchem Wetter der Outdoor-Abenteurer sich auf den Weg macht, er sollte sich nicht nur auf schönes Wetter verlassen. Es empfiehlt sich, das an Kleidung dabei zu haben, was man braucht, um allen Witterungen trotzen zu können. Wichtigstes Utensil: der Fahrrad-Helm.

Das gehört noch ins Gepäck:

  • Funktionelles Shirt lang und kurz
  • Radhose lang und kurz und Radunterhose
  • Radsocken, normal und warm
  • Armlinge und Beinlinge
  • Fahrradschuhe
  • Leichte Schuhe
  • Fahrradhandschuhe
  • Radbrille
  • Zusätzliche Trinkflasche
  • Zwei Tütensuppen für Stop and Go

Als Ergänzung:

  • Wasserdichte Fahrradjacke
  • Langarmshirt oder Fleecepullover
  • Anliegende Radmütze
  • Warnweste
  • Freizeithose

In wechselhaften Wetter-Regionen:

  • Regenjacke
  • Regenhose
  • Wasserdichte Fahrradschuhe
  • Helmüberzug
  • Warme Fahrradhandschuhe
  • Regenschutz für den Helm

Richtig gepackt heisst gut fahren

Die Fahrradtaschen müssen absolut wasserdicht sein. Das Gepäck muss so gepackt werden, dass noch etwas Platz vorhanden ist. Die Bagage wird in Vorder und Hinterradtaschen sowie der Lenkertasche verstaut. In wasserdichten Schutzhüllen werden in der Lenkertasche Smartphone und Wertsachen deponiert. Wer sich auf eine längere Tour aufmacht und viel Gepäck braucht, für den empfiehlt sich ein gefederter Fahrradanhänger.

Fazit

Eine mehrtägige Abenteuer-Tour erfordert Kondition und Fitness. Wer loszieht, sollte zudem seine eigenen Grenzen kennen und sich nicht überfordern. Auch bei der Radhose ist es wichtig, auf einen guten Sitz zu achten. Ergonomische Sitzpolster vermeiden Druckstellen, sodass der Globetrotter nicht schon nach wenigen Kilometern die Rückreise antritt.

Radfahren im Winter — richtig gekleidet, kein Problem

Auch im Winter ist Radfahren gesund und kann Riesenspass machen. Hierbei kommt der Kreislauf richtig auf Trab und auch im Winter baut das Radfahren Stress ab. Neben einem winterfesten Rad ist die Bekleidung das Entscheidende.

Zieh dich warm an

Warm anziehen lautet im Winter die Devise, denn der Winter ist kein Grund, das Velo einzumotten. Aufgepasst: Durch das beständige Strampeln entwickelt der Körper auch Eigenwärme. Das Zauberwort heisst hier: Zwiebelprinzip — ist es warm, zieh ein Kleidungsstück aus, ist es kalt, zieh eins an.

Erste Schicht: der Baselayer

Mit Merinowolle liegen Winter-Biker an den kalten Tagen richtig. Geht’s steil nach oben, wird es schweisstreibend. Geht’s rasant nach unten, wird es kühl. Und hier kommt der positive Aspekt von Merino ins Spiel: Die Faser speichert Wärme, wenn es kalt ist, und kühltbei Wärme. Auch Kombinationen aus Merino und innovativen Faser haben sich als Unterwäsche bewährt.

Zweite Schicht: der Midlayer

Sie ist für die Wärmeisolierung zuständig. Die Bekleidung ist dichter gewebt und bietet einen guten Kälteschutz. Innovative Hersteller rauen die Stoffe im inneren der Kleidung an, damit sie den Träger bei niedrigen Temperaturen schön warm halten. Fleece-Pullover oder Longsleeve halten warm und bieten genug Bewegungsfreiheit. Winddichte Membrane halten zudem turbulenten Luftströmungen stand.

Dritte Schicht: Outer Shell

Die dritte Schicht muss in erster Linie eins sein — wetterfest. Wer sich vor allen Wetterkapriolen schützen möchte, braucht eine wasser- und winddichte Jacke und Hose, die vor Schnee, Regen und anderen Widrigkeiten schützt.

Kopf und Hände nicht vergessen

Winterliche Impressionen sind etwas Herrliches und reizen den Fahrer, ein wenig länger draussen zu verweilen. Ein Helm beim Biken ist wesentlich, das ist klar, denn Stürze auf den Kopf sind eine ernste Sache. Und im Winter brauchen Radfahrer eine warme Mütze, damit der Kopf nicht auskühlt.

Kalte Finger können die schönste Fahrrad-Tour vermasseln. Gefütterte Bike-Handschuhe schaffen Abhilfe, sodass Wind und Wetter keine Chance haben, das Futter zu durchnässen. Zudem vermeiden Handschuhe Blasen. Sind sie gepolstert, sorgen sie für eine entsprechende Dämpfung.

Winterschuhe

Warme Füsse sind ein Muss. Hochwertige, warme Bike-Schuhe sorgen für hohen Tragekomfort. Isolierende Materialien bringt Behaglichkeit und beugt eiskalten Füssen vor. Winterschuhe mit Wattierung und wärmenden Innenfutter verdirbt die Laune am Biken nicht. Innovative Materialien sorgen dafür, dass Wasserdampf, der beim Schwitzen entsteht, nach aussen entweichen kann.

Radfahren in der Freizeit

Radfahren in der Freizeit, speziell in den Sommermonaten, ist in Deutschland zu einem richtigen Hype geworden. Nach den kalten Wintertagen können es Freizeit-Radler kaum erwarten, wieder in die Pedale zu treten. In Deutschland gibt es gut ausgebaute Radwege, auf denen Radfahrer kilometerweite Touren machen können. In die Natur zu fahren und vielleicht noch ein Picknick einzulegen, das Ganze kombiniert mit frischer Luft, ist gut für die Seele und für das Gemüt.

Obendrein unterstützt das Radfahren den Denkapparat. Ebenso wie beim Laufen kommen beim in die Pedale treten urplötzlich die besten Einfälle zutage. Sportmediziner erklären, dass die Gehirnaktivität in Bewegung wesentlich höher ist als in ruhigen Situationen.

Aktiv sein

Beim Radfahren können Menschen zudem Abstand gewinnen und etwa nach einem langen Arbeitstag einen Ausgleich finden. Und das, indem sie einfach mit dem Rad entspannt noch ein paar Runden drehen. Gleich, ob man gemächlich dahinradelt, oder kräftig in die Pedale tritt und die Düfte der Natur geniesst — steigt man vom Rad, sind bisweilen viele Sorgen vergessen.

Wer mit dem Rad unterwegs ist, kann seine Umgebung bewusst wahrnehmen. In der Natur kann der Radler im Frühling die ersten Knospen spriessen sehen, im Sommer den Duft der blühenden Blumenwiesen einatmen und an Herbsttagen eine kunterbunte, farbenfrohe Natur geniessen. Und was bringt das alles? Ganz klar: Allgemeines Wohlbefinden.

Radfahren macht Spass und am schönsten ist es, wenn Radler mit der Familie oder mit Freunden unterwegs sind. Gleich, ob entlang von reizvollen Flusstälern oder in den Bergen — für jeden gibt es die optimale Rad-Tour.