Mountainbiken — die Draufgänger

Outdoor-Adventure beginnt beim Moutain-Biker auf Wiesen, in Wäldern und für die härtesten ihrer Zunft auf holprigen Schotterwegen. Auf hügeligem Terrain, an rasanten Pisten, durch Schlammpfützen, kurz: Im unwegsamen Gelände sind Mountainbiker in ihrem Element. Der Sport verlangt Kondition, körperliche Fitness und einiges an Geschicklichkeit. Abgesehen davon gibt es im Mountainbike verschiedene Gruppierungen.

Downhill — die Rasanten

Downhiller absolvieren eine vorgegebene Strecke und das möglichst schnell. Es ist ein Rennen gegen Uhr und Konkurrenz. Anspruchsvolle Bergabfahrten, Jumps und schwierige Abschnitte verlangen einiges vom Fahrer. Das unwegsame Downhill-Gelände ist gespickt mit Stolpersteinen, und bei Geschwindigkeiten bis siebzig Kilometer und mehr muss das Bike unter Kontrolle sein. Downhill ist auch Wettkampfsport.

Freeride — die Extremen

Freeride ist ein Sport für ultrakrasse Biker, die mehr als zehn Meter hohe kunstvolle Sprünge absolvieren und steile Bergpassagen meistern. Ihre Tricks und Moves erfordern Können und Mut. Sie steuern über hohe Felsen und Klippen. Perfekte Schutzbekleidung mit Helm ist unabdingbar.

Cross Country — die Verrückten

Die Sportart ist seit 1996 olympisch. Es wird eine Rundstrecke abgesteckt, die von den Fahrern mehrmals absolviert werden muss. Die Strecke geht bergauf, bergab und über Wald-, Feld-, Wiesen- und Kieswege und ist meist drei bis neun Kilometer lang. Beim Cross Country Marathon sind die Strecken ähnlich, jedoch um ein Vielfaches länger. Minimum sind hier vierzig Kilometer und sie können bis an die 100 Kilometer lang sein.

Cross Country hat sich aus dem Breitensport entwickelt. Veranstaltungen wie die Ritchey MTB Challenge ziehen ein MTB-begeistertes Publikum an.

Trail — die Geschickten

Körperbeherrschung, Balance und Geschick in jeder Situation, das ist Trailfahren. Auf schwerem Gelände oder künstlichen angelegten Strecken wird mit Bikes gefahren, die hinten keine Federung haben, jedoch mit gefedertem Vorderrad ausgestattet sind. Trail-Fahrer springen und hüpfen über verschiedene Hindernisse, häufig in schwummrigen Höhen. Die Fahrer brauchen hier Mut, Kraft und Ausdauer.

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